Kampf gegen Menschenhandel und Sklaverei in Zulieferketten


#1

Die Initiative wurde am 10.05.18 in LQF aktualisiert:

[Franz-Josef] Franz-Josef [GBW] GBW
https://lqfb.piratenpartei.berlin/initiative/show/173.html

Der Bundesparteitag möge beschließen: Im Europawahlprogramm 2019 wird der Abschnitt “Menschenhandel und Sklaverei in Zulieferketten offenlegen” des Wahlprogramms 2014 durch den folgenden Abschnitt mit der Überschrift “Kampf gegen Menschenhandel und Sklaverei in Zulieferketten” ersetzt:

Wir setzen uns dafür ein Menschenhandel, Sklaverei, Zwangsarbeit, Schuldknechtschaft und ausbeuterische Kinderarbeit in Zulieferketten effektiv zu bekämpfen. Berichtspflichten haben sich in diesem Bereich als wenig tauglich erwiesen, da diese für kleine Firmen nicht umsetzbar sind und internationale Konzerne oft Wege finden, diese zu unterlaufen.

Unternehmen mit Sitz in der EU und mehr als 100 Millionen Euro Jahresumsatz sind verpflichtet, öffentlich und verbindlich nachzuweisen, dass in ihren Zulieferketten die Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) eingehalten werden. Für Produkte soll ein europäisches Qualitätssiegel entwickelt werden.


#2

Der Text des Antrages wurde aufgrund der Diskussion im Bundes-Discourse umformuliert und lautet nun:

Unternehmen mit Sitz in der EU und mehr als 100 Millionen Euro Jahresumsatz sind verpflichtet, ihre Maßnahmen zur Bekämpfung von Menschenhandel, Sklaverei, Zwangsarbeit, Schuldknechtschaft und Kinderarbeit in ihren Zulieferketten öffentlich zu machen. Für Produkte soll ein europäisches Qualitätssiegel entwickelt werden


#3

Leider erst jetzt gesehen. Ich habe mal zum Text einen Alternativvorschlag ins Bundes-Forum gestellt.


#4

OK, ich habe mich noch mal drangesetzt, das bisher angemerkte zusammenzufassen, wie wäre es hiermit ?

Wir setzen uns dafür ein Menschenhandel, Sklaverei, Zwangsarbeit, Schuldknechtschaft und ausbeuterische Kinderarbeit in Zulieferketten effektiv zu bekämpfen. Berichtspflichten haben sich in diesem Bereich als wenig tauglich erwiesen, da diese für kleine Firmen nicht umsetzbar sind und internationale Konzerne oft Wege finden, diese zu unterlaufen.

Unternehmen mit Sitz in der EU und mehr als 100 Millionen Euro Jahresumsatz sind verpflichtet, öffentlich und verbindlich nachzuweisen, dass in ihren Zulieferketten die Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) eingehalten werden. Für Produkte soll ein europäisches Qualitätssiegel entwickelt werden.